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Romane > Die Maenner der Ulysses

DIE MAENNER DER ULYSSES (1955)

Originaltitel: HMS Ulysses

Im zweiten Weltkrieg hat der britische Kreuzer Ulysses die undankbare Aufgabe, einen Konvoi mit Versorgungsguetern, auf direktem Weg durch das Eismeer, zu den geschwaechten russischen Verbuendeten zu bringen. Doch nicht nur das schlechte arktische Wetter und die nicht mehr vorhandene Moral der Mannschaft machen Ulysses zu schaffen. Der Feind greift unablaessig an. Deutsche U-Boot-Rudel und Flugzeuggeschwader dezimieren den Konvoi, der unablassig seine Fahrt fortsetzt, obwohl die Maenner genau wissen, das sie in ihren Untergang fahren.

Kritik: Der erste Roman, den Alistair MacLean veroeffentlicht hat und er unterscheidet sich voellig von seinen anderen Werken. Dies ist kein Buch ueber Abenteuer und uebermenschliche Helden, ueber Spionage und Gegenspionage, es ist ein Buch ueber den Krieg. Und es ist wohl bewusst keine grosse Geschichte, sondern mehr ein Bericht von einem Konvoidienst, der im Desaster endet.

Es gibt keine wirkliche Hauptfigur, selbst die Fuehrung des Konvois wechselt zweimal. Stattdessen gibt es viele Einzelschicksale, denen aber allesamt genug Zeit gewidmet wird, dass Buch ist nicht umsonst ein Waelzer.

Der Roman ist dabei sehr schockierend. Ich war selten beim Lesen eines Buches so erschuettert. Dabei handelt es sich nicht um simples "wir zeigen wie schrecklich der Krieg ist", sondern es ist vielmehr so, dass einem jeder der Charaktere ans Herz waechst. Um so schrecklicher, dass die meisten von ihnen das zeitliche segnen muessen.

Ohne Frage eines der besten Buecher, die ich je gelesen habe.

Bewertung (1-5):



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