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Romane > Das Geheimnis der San Andreas

DAS GEHEIMNIS DER SAN ANDREAS (1984)

Originaltitel: San Andreas

Der zweite Weltkrieg. Das Lazarettschiff San Andreas, im Dienste der britischen Handelsmarine, haelt Kurs auf der Geleitzugroute von Murmansk nach Aberdeen. Doch nicht nur die schlechte Witterung macht dem geschundenen Schiff zu schaffen, sondern auch die staendige Ueberwachung durch deutsche Flugzeuge und U-Boote. Doch der Gegner haelt sich aus einem bestimmten Grund zurueck. Welches Geheimnis verbigt sich an Bord der San Andreas?

Kritik: Fast dreissig Jahre nach seinem ersten Roman "Die Maenner der Ulysses" versucht sich Alistair MacLean noch einmal am Seekrieg. Und da ich Ulysses wirklich sehr mochte, bin ich natuerlich auch hier mit einem guten Gefuehl ans Lesen gegangen. "Das Geheimnis der San Andreas" beginnt ganz aehnlich. Die Atmosphaere ist duester, die Besatzung des Schiffes kaempft vorallem gegen die schlechte Witterung. Die deutsche Kriegsmarine macht ausnahmsweise nicht ganz soviel Aerger und der Grund dafuer, ist der Zuendstoff fuer die eigentliche Geschichte.

Verstecktes Gold, mindestens ein Verraeter an Bord und mittendrin der Bootsmann des Schiffes, die Hauptfigur des Romans. Das funktioniert eine ganze Weile sehr gut, allerdings schweift MacLean gegen Ende immer mehr in Klischees ab, vielleicht auch um das Buch noch etwas zu strecken. Da muessen zum Beispiel noch zwei Liebesgeschichten mit hinein, die nicht so recht passen wollen. Der deutsche Pilot der, ohne grosse Umschweife, fuer seinen Feind zu arbeiten beginnt, das fand ich auch ein wenig unrealistisch.

Trotzdem ist gerade die erste Haelfte des Buches das Lesen mehr als wert, zumal es wohl nur wenige Autoren gegeben hat, die die Atmosphaere des einsamen Schiffes im Eismeer so gut einfangen konnten, wie es Alistair MacLean hier zum zweiten Mal beweist.

Bewertung (1-5):



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