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Filme > Der wilde Haufen von Navarone

DER WILDE HAUFEN VON NAVARONE (1978)

Deutscher Alternativtitel: Force 10 - Die Spezialeinheit
Originaltitel: Force 10 From Navarone
Drehbuch: Robin Chapman, Carl Foreman
Regie: Guy Hamilton

Darsteller: Robert Shaw (Major Keith Mallory), Harrison Ford (Lieutenant Colonel Mike Barnsby), Barbara Bach (Maritza Petrovich), Edward Fox (Seargant Dusty Miller), Franco Nero (Captain Nikolai Leskovar), Carl Weathers (Seargant Weaver), Richard Kiel (Captain Drazak), Alan Badel (Major Petrovich), Michael Byrne (Major Schroeder)

Erfolgreich zurueck von ihrer Aufgabe in Navarone, bekommen Mallory und Miller einen neuen Auftrag, diesmal in Jugoslawien. Sie sollen einen Doppelagenten enttarnen und eliminieren. Dafuer schliessen sie sich dem amerikanischen Kommando 10 an, dass eine wichtige Bruecke zerstoeren soll. Doch kaum am Zielort angekommen, werden sie schon von den Deutschen verhaftet. Die Mission scheint zu Ende, waeren da nicht die jugoslawischen Partisanen.

Kritik: Bevor man sich diesen Film anschaut, sollte man sich ueber eines klar sein. Es ist keine wirkliche Fortsetzung von "Die Kanonen von Navarone" und auch keine genaue Umsetzung von Alistair MacLeans Roman. Wenn man aber den Streifen fuer sich alleine betrachtet und unvoreingenommen anschaut, dann hat man wirklich seinen Spass.

Force 10 nimmt sich nicht zu ernst und kann es deshalb auch von der Tragik nicht mit seinem Vorgaenger aufnehmen. Robert Shaw und Edward Fox spielen dafuer Mallory und Miller sehr locker, was eher den Charakteren aus den Buechern entspricht. Und so muss man, gerade bei den Gespraechen dieser Beiden, oft schmunzeln, dank herrlich sarkastischer Dialoge. Zu den wirklichen witzigen Momenten des Films zaehlt auch Mallorys Versuch, die Deutschen von seiner Alibi-Geschichte zu ueberzeugen.

Ueberdurchschnittlich ist auch der Rest der Cast, z. B. Harrison Ford in einer fruehen Rolle als zunaechst relativ unsympathischer amerikanischen Colonel. Und da waere auch noch Franco Nero als Nicolai Lescovar zu erwaehnen. Sicher haette man die unpassende Querverbindung zum ersten Teil bleiben lassen sollen, aber da geht es eh nur um den Namen. Der Schauspieler spielt jedenfalls routiniert den Boesewicht, von dem man erst spaet erfaehrt, das er wirklich einer ist.

Insgesamt wuerde ich sagen, der Geschichte kann man sehr gut folgen, da sie nicht ganz so intelligent ist, wie z. B. bei "Agenten sterben einsam". Das tut dem Vergnuegen aber keinen Abbruch, denn der Film hat seinen ganz eigenen Charme. Keiner der ganz grossen Klassiker, aber dafuer pure Unterhaltung, die man sich immer wieder anschauen kann.

Bewertung (1-5):



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