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Filme > Operation Eiffelturm

OPERATION EIFFELTURM (1980 - TV)

Originaltitel: The Hostage Tower
Drehbuch: Alistair MacLean, Robert Carrington
Regie: Claudio Guzman

Darsteller: Peter Fonda (Mike Graham), Maud Adams (Sabrina Carver), Billy Dee Williams (Clarence Whitlock), Keir Dullea (Mr. Smith), Britt Ekland (Leah), Rachel Roberts (Sonya), Douglas Fairbanks Jr. (Malcolm Philpott), Celia Johnson (Mrs. Wheeler), Jack Lenoir (Claude)

Meisterverbrecher Mr. Smith hat einen neuen Geniestreich ausgeheckt. Er besetzt den Eiffelturm in Paris und nimmt die schwerreiche Firmenpatriarchin Mrs. Wheeler als Geisel, um dreissig Millionen Dollar von den Behoerden zu erpressen. Doch er hat nicht damit gerechnet, dass ihm die UNACO schon dicht auf den Fersen ist und die beiden Agenten Sabrina Carver und C. W. in seine Verbrechertruppe eingeschleust hat.

Kritik: Die erste von drei UNACO-Verfilmungen. Diese hier hat zumindest einen Vorteil, naemlich das Sabrina Carver von Maud Adams gespielt wird. Die macht ihre Sache nicht ueberragend, aber zumindest besser als spaeter Baywatch-Darstellerin Alexandra Paul. Ueberhaupt ist der Film gut besetzt.

Leider ist es damit nicht getan. Denn trotz vieler guter Einfaelle, kommt nur sehr wenig Spannung auf. Wir haben zwar mit Mr. Smith einen echten Verwandlungskuenstler als Boesewicht und mit Mike Graham, ein unsicheres Element im UNACO-Plan, aber insgesamt ist der Film einfach zu langatmig. Bis die Verbrecher auf dem Turm ankommen, ist schon eine ganze Menge Zeit vergangen. Und danach bekommt man auch nicht viel mehr zu sehen, als wirklich nervige Gespraeche zwischen UNACO-Chef Malcolm Philpott und seiner Gespielin Sonya.

Das Ende, ich weiss nicht wer Schuld daran traegt, da ich das Buch noch nicht gelesen habe, ist aber der groesste Aufreger. Mr. Smith Fluchtplan ist einfach viel zu dumm fuer einen Meisterverbrecher. Abwassertunnel ok, aber um sich weiter vom Turm zu entfernen brauchte er nun mal einen Hubschrauber oder aehnliches. Das haette selbst der duemmste Polizist herausgefunden, auf jeden Fall aber Malcolm Philpott.

Zum Schluss bleibt noch der nicht ganz faire Vergleich mit "Stirb Langsam", wo man vorgemacht hat, wie man perfekt so eine Geiselnahme inszeniert. Das hier ist dagegen wirklich amateurhaft.

Bewertung (1-5):



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